Die Völker


Die Menschen Leändriens

Die Menschen sind die dominante und, wie viele behaupten, einzige intelligente kulturfähige Spezies auf Athalon. Die Menschen haben sich an die verschiedenen Lebensräume angepasst, ob an die brütende Hitze des Südens oder die eisige Kälte des Nordens, und konnten sich dadurch über ganz Leändrien ausbreiten. Menschen werden, sofern es die Umstände zulassen, bis zu 120 Jahre alt – meist liegt das tatsächlich erreichte Alter aber gerade mal bei der Hälfte.

maxresdefaultAnno 1404: Venedig – Artworks (http://www.worldofanno.de/artworks-venedig)


Spielbare Völker
Die Menschheit unterteilt sich in die unterschiedlichsten Völker, denen alle möglichen Eigenarten nachgesagt werden. Nordamaren und Mittländer stammen aus den vergessenen Ländern von Thûl, Urus kamen zu Teilen aus Totonia nach Leändrien. Die Esh’shajen und Klaani hingegen sind Urvölker der alten Welt, während die Bororo bisher nur in den erforschten Gebieten der Unbekannten Lande bekannt sind.

Die Mittländer sind wohl das am weitesten verbreitete Volk Leändriens. Sie kamen einst aus den vergessenen Landen des sagenhaften Thûl, und bilden heute den Großteil der Bevölkerung vieler Länder, wie Tasperin oder Sorridia. Bei keinem Volk kann man auf so viele verschiedene Haar- und Augenfarben stoßen wie bei den Mittländern. Auch wenn braune und blonde Haare dominieren, ist der Anblick anderer Haarfarben keine Seltenheit. Mittländer werden im Schnitt 1,80 Meter groß.

Die Esh’shajen gründeten aber schon lange vor den Mittländern große Reiche, deren Überreste man heute über den ganzen Kontinent verstreut vorfinden kann. Heute bewohnen sie Südleändrien, von der Wüste Damacht bis hin zu den hohen Gipfeln Ankrahs. Die Esh‘shajen weisen eine dunklere Hautfarbe auf als die Mittländer, und bei ihnen herrscht dunkles Haar vor. Esh’shajen werden im Schnitt 1,75 Meter groß.

anno4_pc_concept_orient-painting(http://uploads.worldofanno.de/images/1404/artworks/Anno4_PC_concept_orient%20painting.jpg)

Die Nordamaren, wackere Seefahrer und mutige Kämpfer, bevölkern den äußersten Norden Leändriens. Auch sie stammten aus Thûl, wo noch heute ihre sagenumwobenen Vorfahren, die Herjar, leben sollen. Die Nordamaren sind bekannt für ihre blonden und roten Haare, sowie ihren hellen Teint. Nordamaren werden im Schnitt 1,90 Meter groß.

Die Klaani zählen neben den Esh’shajen zu den ältesten Völkern des Kontinents. Sie ziehen seit jeher als Nomaden in den kalten Gebieten der nördlichen Tundren umher, wo sie in Sippenverbänden leben und sich bis weit in die nordöstlichen Steppenlande ausgebreitet haben. Rötliches Haar ist bei den Klaani am häufigsten, andere Farben kommen fast nicht vor. Besonders auffällig an ihnen sind ihre mandelförmigen Augen. Klaani werden im Schnitt 1,75 Meter groß.

Die Hunlyk der Chanat-Horden, die aus der Vermischung der Klaani mit den Esh’shajen entstanden, herrschten einst über ein großes Reich im Osten Leändriens. Nachdem dieses jedoch dem Untergang geweiht war, verstreute sich das Volk über die Weiten der Steppenlande. Heute kennt man sie als reisende Händler und wilde Reiter, welche als Räuber und Söldner gleichermaßen in ganz Leändrien berüchtigt sind. Sie besitzen die äußeren Merkmale und die Größe der Esh’shajen und Klaani.


clipboard01Merchant quarters bySidharthChaturvedi (http://sidharthchaturvedi.deviantart.com/art/Merchant-Quarters-361626614)

Nicht-Spielbare Völker
Zwischen den Urus aus Totonia und den Bororo der Unbekannten Lande wird meist nicht unterschieden. Beide werden in Leändrien vereinheitlichend als Ureinwohner bezeichnet, wobei die Urus auch als Waldmenschen und die die Bororo als Inselmenschen bekannt sind. Während die Urus eine schwarze Haut und dunkles kräuseliges Haar besitzen, gibt es bei den Bororo eine Vielzahl von Hauttönen. Einige haben eine dunkle Haut wie Urus, andere neigen zu einem helleren Kupferton. Ihr Haar ist fast ausschließlich schwarz. Urus werden im Schnitt 1,90 Meter groß, Bororo rund 1,65 Meter.