Spielermeinungen

Ich muss sagen, Athalon ist der erste Rollenspielserver, auf dem ich mich wirklich in eine Rolle versetzt fühle. Man ist für seine Taten verantwortlich, man spielt wirklich was man tut, wie man drauf ist, man weis nur was der eigene Charakter weiß und man hat eine unglaublich große Palette an Möglichkeiten seinen Charakter zu entwickeln.
Ausserdem ist der Server in einen Rahmen von netten und sympathischen Admins, Moderatoren und Spielern eingefasst.
Das einzige Manko sind die zeitweiligen Durststrecken was das Vorankommen des Rollenspiels angeht. Manchmal muss man eben einige Tage warten, bis es mit der eigenen Geschichte weitergeht.

Alles in allem mit Abstand der empfehlenswerteste Server weit und breit!

——————————–

Liebe Spielerinnen,
Liebe Spieler

Mein Name ist John und ich bin seit etwas als über einen Monat auf dem Athalon Server. Gerne möchte ich euch einen kleinen Einblick auf Neu Corethon gewähren.

Wir stehen an einem Ende, wir sind ein Anfang.
Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker

Zu Beginn kam ich mit einem Schiff auf die Insel. Viele Häuser, viele Menschen, die völlige Orientierungslosigkeit. Ich stand am Ende mit meinem Latein. Wie lerne ich nun alles kennen? Welche ungeschriebenen Gesetze gelten in Neu Corethon? Wer steht mit wem im Ver-hältnis? Wer hat hier das sagen? Als Soldat Tasperiens verkörperte ich einen aufrichtigen und ehrenhaften Menschen, der primär das Gute in anderen sah. Am selben Abend habe ich dann schon die ersten Begegnungen mit unangenehmen Charakteren gemacht, welche mir die eine oder andere Frage beantwortet haben. Da der Server etwas älter ist, hat so ziemlich jeder Charakter eine Geschichte zu erzählen, welche mit anderen Spielern in Zusammenhang steht. Aufmerksam begab ich mich in das tiefe Wissen der Spieler um mich herum und rekonstruierte Ereignisse, welche meine Entscheidungen beeinflusst haben bei Aktionen und Handlungen.

Herrgott, gib mir Geduld – aber bald.
Wolfgang Clement (*1940), ehemaliger deutscher Politiker (SPD)

In der zweiten Woche wurde ich in eine Gefängniszelle gesperrt. Auf engem Raum mit Vier Spielern die Zelle zu teilen, erforderte viel Geduld und Disziplin. Es sind diese Tugenden, die Athalon und Rollenspiel braucht. Alles braucht Zeit. Zeit die man sich nehmen muss. Nichts geschieht von Heute auf Morgen, aber Hey, was genau erwartet man eigentlich? Admins und Spieler sind auch nur Menschen die einer Tätigkeit nachgehen, nebst ihrem Hobby, dass Rollenspiel. Lasst ihr euch auf Athalon ein, so werdet ihr eine schöne Zeit erleben. Auch wenn mein Alter den Altersdurchschnitt anhebt, so habe ich hier nun einige Menschen kennen gelernt die jung und alt waren. Eine geistige Reife ist zu jedem Zeitpunkt gegeben.
Niemand wird verurteilt aufgrund des Alters, der Herkunft oder was auch immer man für Vor-urteile haben sollte. Alle sind gleich. Im Rollenspiel wollte ich das nicht… Ich bin aus der Zelle ausgebrochen, während die anderen schliefen… Dank der Hilfe eines Freundes.

Kapital lässt sich beschaffen, Fabriken kann man bauen, Menschen muss man gewinnen.
Hans Christoph von Rohr (*1938), dt. Topmanager, b. 1995 Vorstandsvors. Klöckner Werke AG

Ich lebte fortan in der Wildnis. Mein Freund, der mich befreit hatte, wurde gehängt. Er hat sich auffällig verhalten, tat das, was man nicht tun sollte. Hätte er sich bloss nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt… Rollenspiel hat auf Athalon Konsequenzen. Man sollte nicht leichtsinnig mit seinem Charakter umgehen, schliesslich hat auch dieser nur ein Leben. Ich betone aber an dieser Stelle, dass kein Charakter gegen den eigenen Willen sterben kann. Man kann aber diesen Zeitpunkt auch nutzen um einen neuen Charakter zu erstellen, und das ganze Wissen im Spiel, was man mitbekommen hat, von vorne erlenen. Rollenspiel lebt von Wissen. Wissen, dass weitergeben wird. Ich wurde zum Dieb ausgebildet. Das Wissen setzte ich um und beklaute den Priester. Armer Priester… Er verteufelt mich noch heute… Die Menschenjagd begann… Fünfzehn Dukaten war mein Steckbrief wert… Doch ich fand Verbündete…

(in der Krise soll man)…Ruhe bewahren, einen klaren Kopf behalten, die eigenen Stärken und Chancen analysieren, Verbündete suchen-und immer wieder: richtig kommunizieren.
Michael Frenzel, (*1947), TUI-Chef

Nancy das Schindluder. Bei Deyn, was für eine Piratenbraut! Wie konnten meine angebliche Verbündete mich verraten und Nancy hinter Gitter bringen? Ich musste Handeln. Die Schwachstellen der Garnison wurden ausfindig gemacht, was für ein lächerlicher Haufen doch die Gardisten sind! In einer Nacht und Nebel Aktion, befreite ich zusammen mit der Crew die Piratenbraut. Wir sind geflüchtet…Der Gouverneur setzte ein Kopfgeld auf Nancy und mich aus. Über die Grenzen hinaus wurden wir zur Fahndung ausgeschrieben. Fünfzig Dukaten… Mehr als Nox… Hätte ich mir jemals denken können, mehr Wert zu sein als Namen, die ich nur aus Geschichten und Erzählungen kenne? Wohl kaum…

Das war nur ein Auszug von meinem Charakter.

Und was ist deine Geschichte?

——————————————


——————————————

——————————————