Heilige Messe

De missa sancta deynis cadoris

Liebe Gemeinde! Am heutigen Abend zur 7. Abendstund’ wird
in der Kirche eine Messe zu Ehren unseres Herrn Deyn Cador
abgehalten werden. Die Liturgie hängt wie üblich in der Kirche aus.
Das heutige Lied entstammt dem Gebetsbuch III, Nummer 23.
Davon werden gesungen werden die folgenden Verse:

Herr, der du im Himmel lebst,
sieh herab auf deinen Knecht –
Schenke uns einen Blick.

Herr, vor dem wir niederknien,
sag uns, wenn das Licht versiegt.
Und nimm uns mit zu dir.

Herr, dem alle Wege sind,
Lass uns nur passier’n –
Uns Pilger, jetzt und hier.

In der Hoffnung auf eine volle Kirche,
Pater Viatorius (Staubkorn)

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Leändischer Herold #12

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Seyd gegrüsst Bewohner von Athalon, zur zwölften Ausgabe des Leändischen Herolds!
Neuigkeiten rund um die Welt und das Zeitgeschehen von Athalon auf einen Blick:

1. Traumhochzeit in Linnigh
2. Heilig Huhn auf Neu Corethon
3. Erzdekan plant Expedition
4. Einbruch in Schwarzwasserakademie
5. Seidenembargo für Tasperin
6. 65. Geburtstag des Sir Walter Ripel
7. Urteil über ehemaligen Kommandeur
8. Schwarze Glocke aufgetaucht

Traumhochzeit in Linnigh

Wie uns aus der Reichsstadt Linnigh berichtet wurde, ereignete sich dort vor einigen Tagen eine ereignisreiche Hochzeit. Zur Ernennung der Stadt Linnigh zur Reichsstadt setzte der Hochadel des Kaiserreiches eine neue Stadthalterin ein, namentlich Tori Arlert. Tori Arlert war zuvor Stadtmeisterin auf der Kolonie Neu-Corethon gewesen, und hatte sich dort durch hervorragende Führung der Stadt hervorgetan. Sie machte ihrem Amt alle Ehre, und wurde letztendlich nach Linnigh beordert. Schon einige Wochen nach ihrer Ankunft mit ihrem Gatten, namentlich Arslan Kerim, und zwei Adoptivkindern, Levin und Ervin, begann die neue Stadtmeisterin mit den Vorbereitungen zu ihrer eigenen Hochzeit.

Über Wochen hinweg wurden Vorbereitungen getroffen und unterschiedlichste Waren aus ganz Tasperin bestellt, wozu unter anderem Leckereien, Feuerwerke und Blumen aus dem ganzen Kaiserreich gehörten. Letztendlich mündeten die Vorbereitungen in der pompösen, mehrtägige Hochzeit der Arlerts zu welchem mehrere Dutzend Gäste geladen waren, und sogar für das Volk wurde ein kurzes Stadtfest organisiert. Es wird sogar bereits darüber gemunkelt, dass Stadtmeisterin Arlert mit ihrem Gatten, nun Arslan Arlert, ihr erstes Kind erwartet. Passend dazu reiste vor einigen Wochen auch Hauptmann Dagran R. Vaerris ab, und der Gatte der Stadtmeisterin nahm kurzerhand seine Position als Hauptmann der Stadtgarde an.

Heilig Huhn auf Neu Corethon

“Gepriesen sei Deyn Cador!”, werden die Bewohner Neu Corethons schon bald wieder rufen, wenn das alljährliche Heilig Huhn ansteht. Doch dieses Jahr ist es etwas ganz besonderes, da es sich zum 5. Mal jährt. Speziell für diesen Anlass werden Stoffe und Waren aus Sorridia bestellt, damit das Fest ein voller Erfolg für die Bewohner wird. Armino Honigwein, der Meisterbäcker aus Sorridia dazu: “Ich freue mich darauf, Gebäck für diesen besonderen Anlass herzustellen. Ich hoffe, er verdirbt auf der Überfahrt nicht!” Wer vorhatte nach Neu Corethon zu reisen, sollte daher vor Anfang des Frühlings dort sein, um am Festschmaus teilhaben zu können!


Erzdekan plant Expedition

Um jeden Preis Corethon! Wie Michael Bonnington, Erzdekan von Asmaeth (Kaledon), heute bekanntgab, möchte er einen Trupp von Abenteurern und Forschern zusammenstellen, die mit ihm im kommenden Herbst zu einer Expedition in die unbekannten Lande aufbrechen. Er möchte vor allem auch die Reiseroute über die Corethon-Inselkette wieder aufnehmen, die zuerst von der unheilüberschatteten Expedition von Starkwetter im Winter 1341 in Angriff genommen worden war. Eins der Ziele der Expedition ist es, das Lager und die letzte Ruhestätte der Männer zu finden, die – unter Leitung von Kapitän Jannes Starkwetter – die ehemalige Kolonie Corethon entdeckten und dort unter mysteriösen Umständen von ungeahnter Heftigkeit den Tod fanden. Auch die Kartierung, Besteigung und Erkundung der Landstriche in den unbekannten Landen gehören zu den vordringlichen Zielen der Expedition.

Einbruch in Schwarzwasserakademie

Es ist noch immer in aller Munde: Vor wenigen Tagen kam es zu einem spektakulären Diebstahl in Schwarzwasser! Die Beute hat laut Experten einen potenziellen Wert von mehreren tausend Schillingen. Alexander von Marinello, Vorsitzender der Schwarzwasserakademie, sagte, die Objekte seien auf dem regulären Markt unverkäuflich, da bereits als gestohlen gemeldet. Aus seiner Sicht bleibt den Dieben die Möglichkeit, die Akadamie zu erpressen. Bei einem Verkauf auf dem Schwarzmarkt müssten die Kriminellen mit deutlich niedrigeren Einnahmen als dem tatsächlichen Wert rechnen, sagte von Marinello. Die Akadamie wollte keine Einzelheiten zum Einbruch nennen und sich auch nicht zu den Sicherheitsvorkehrungen äußern. Diese seien auf dem neuesten Stand und funktionsfähig, sagten sie lediglich. Der Einbruch ereignete sich nach Angaben gegen drei Uhr am Dienstag.

Die Akademie von Schwarzwasser ist wohl die bekannteste Akademie der ganzen westlichen Welt, und vereint die Bereiche der Magie, der Technik, der Alchemie und der Medizin in sich. Auf einem für leändrische Verhältnisse gigantischem Gelände gibt es dutzende Gebäude für die unterschiedlichsten Fachbereiche, welche auch die Obhut von gefährlichen Substanzen, Forschungsobjekten und besonderen Artefakten bilden. Die Garnison bittet um Zeugen und Mithilfe, bevor die Beute das Hoheitsgebiet von Tasperin über den potenziellen Seeweg verlassen könnte.

Seidenembargo für Tasperin

Wieder einmal sorgen die Handelsbeziehungen zwischen Sorridia und Tasperin für Spannungen in Leändrien! Auf Geheiß des Oberhauptes der Kaufmannsrepublik Gideneu, Fernando de Vasquez, soll Tasperin nur noch beschränkten Zugang zu den beliebten Seidenwaren aus der Region und den Handelsposten der Republik erhalten. Worin der Ursprung dieses Embargos liegt ist ungewiss, Experten tippen allerdings darauf, dass Vasquez den langen Streit um die Ostmark Tasperins fortsetzen will. Schon seit Jahrzehnten ist der am Meer gelegene Streifen Land der Ostmark der Zankapfel zwischen der kaiserlichen Monarchie und Sorridia, da letzteres offen Interesse an der Küste hegt und immer wieder neue Wege sucht, um an die Kontrolle zu gelangen.

65. Geburtstag des Sir Walter Ripel

Mit Freude dürfen wir den 65. Jahrestag des Oberhauptes des Solanerordens verkünden, den Jahrestag des bekannten Sir Walter Ripel! Der inzwischen 65 Jahre alte Hochmeister zählt damit zu einem der ältesten Hochmeister in der Geschichte des Ordens, doch trotz des Alters ist er, glücklicherweise, im Körper wie im Geiste noch auf Trab. Auf Nachfrage des Heroldes, was sein Geheimnis hinter der Gesundheit im hohen Alter sei, antwortete er nur scherzhaft, dass er jeden Tag ein Ei zu sich nehme! Na wenn das kein passender Anlass zum Heilig Huhn ist! Gefeiert wurde der Jahrestag des Hochmeisters mit eine Prozession durch Zandig und einer großzügigen Verteilung von Geschenken an die Armen der Stadt, wonach anschließend ein kleineres Turnier mit den Disziplinen des Lanzenstechens und des Bogenschießens veranstaltet wurde. Auch wir wünschen dem Hochmeister alles Gute, und weitere 65 Jahre!

Urteil über ehemaligen Kommandeur

In Schwarzwasser wurde der Schwerverbrecher Rodrik von Wittelsberg durch die heilige silvanische Kirche hingerichtet, wie das geführte Innenministerium verlauten ließ. Der ehemalige Kommandeur der Kolonie Neu Corethon wurde wegen nachgewiesener Kollaboration mit Dämonen und Schwarzmagiern gehängt. Zuvor war von Wittelsberg als Musketier in der Garnison von Stadevic unehrenhaft entlassen wurden, bis er seine Laufbahn schließlich in den unbekannten Landen auf einer Kolonienation fortsetzte und sich weiter hocharbeitete. Durch die tatkräftige Hilfe des Solaner Ordens, der immer wieder Männer in den unbekannten Ländern zur Missionierung stationiert, konnte ein Kult von Decrapia-Anhänger gefasst und Schlimmeres verhindert werden. In den vergangenen zwei Jahren wurden durch die heilige silvanische Kirche 121 Todesurteile vollstreckt, zuletzt im vergangenen Mai, so der hiesige Kirchenrat mit Zentrum in Kölsrath.

Schwarze Glocke aufgetaucht

Jüngsten Berichten zufolge kam es in der Damacht-Wüste, tief im Herzen des Kalifat Al’bastras zu einer seltsamen Sichtung! Inmitten der Wüstenstadt Anaas erschien nach Zeugenaussagen eine seltsam geformte, schwarze Glocke im Brunnenschacht! Dort klemmte sie eine Weile und versperrte den Bewohnern den Zugang zu ihrem Trinkwasser, bis sie schließlich von einem ansässigen Archäologen-Trupp freigeräumt wurde. Das seltsame Artefakt wurde von den Fachmännern unter die Lupe genommen und stellt möglicherweise eine Gefahr magischen Ursprungs dar! Der Gelehrte Abdul Alhazred gab eine kurze Stellungnahme: “Wir wissen noch nicht genau, womit wir es hier zu tun haben, aber meine Mannschaft und ich können die ansässigen Bewohner bereits beruhigen! Die Trinkwasserversorgung ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet! Ich werde alle Informationen, die über dieses und viele weitere abstruse Objekt erforscht werden können in einem großen Sammelband von Mysterien zusammentragen, welches bald der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll!” Die Forscher ziehen sich zur weiteren Untersuchung zurück und haben bereits Sultanate und Abrizzah-Anhänger zu Rate gezogen. Wir versuchen auf dem Laufenden zu bleiben!
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Athalon Adventskalender 2016

Hohoho!

Deyn Cador ist gütig und bringt allen Spielern Athalons auch dieses Jahr wieder Geschenke! Der Geschenkebursche geht in seinem Namen umher und verteilt liebevoll Kleinigkeiten an die treusten Bewohner der Insel Neu Corethon. Ab dem 01.12. bis zum 24.12. erwarten euch unterschiedliche Kostbarkeiten im Forum. Schaut vorbei!

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Leändischer Herold #11

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Seyd gegrüsst Bewohner von Athalon, zur elften Ausgabe des Leändischen Herolds!
Neuigkeiten rund um die Welt und das Zeitgeschehen von Athalon auf einen Blick:

1. Dramatische Wende im Prozess gegen den Werftbesitzer
2. Marodierende Söldnergruppe im südlichen Tasperin bekämpft
3. Königssturz in Tasperin
4. Kunstschätze verloren gegangen
5. Mechanische Neuerung im Stardenbund

Dramatische Wende im Prozess gegen den Werftbesitzer!
Wie wir in einer älteren Ausgabe berichteten, wurde der Werftbesitzer aus Asmaeth angeklagt, nachdem seine unzureichende Arbeit für eine zerstörerische Kettenreaktion an seiner Werft gesorgt habe soll. Wie sich nun nach der genauen Vernehmung der Zeugen und löblicher Untersuchungsarbeit herausstellte, lag der Fehler nicht am Handwerk des Werftbesitzers oder seiner Arbeiter, sondern an der mangelnden Qualität des Holzes.

Durch die Buchführung des Werftbesitzers konnte man nun den Lieferanten des Holzes feststellen, bei dem es sich um keinen anderen handelte als den Schreinermeister selbst, welcher die Kogge in Auftrag gab. Das hohe Gericht entschied nun zugunsten des Werftbesitzers, der Schreinermeister wurde wegen der falschen Anklage zu einem halben Jahr der Zwangsarbeit im Sinne der Stadt verurteilt.

Marodierende Söldnergruppe im südlichen Tasperin bekämpft!
Nach den Unruhen des großen Krieges gegen Sorridia, welcher glücklicherweise nun vorüber ist, zogen viele Söldnergruppen ohne Ziel durch die Grenzregionen. Einige von ihnen nahmen es mit dem geltenden Recht nach dem Krieg nicht allzu ernst, und so entwickelte sich über die Zeit hinweg eine regelrechte Plage an den südöstlichen Grenzen des Reiches.
Ehemalige Söldner, welche noch dazu im Dienste der Krone standen, versteckten sich bis vor kurzem in den Bergen des Fahlgebirges und plünderten in umliegenden Dörfern.

Zum Glück aller Bürger dort ist aber nun endlich eine Truppe unter der Führung des Edlen Oswald von Werlwacht gegen dieses Gesindel vorgegangen. Viele Söldner wurden schon in den Kämpfen gegen eben diese getötet, die Gefangenen sollen durch den Strang hingerichtet werden.

Königssturz in Tasperin
Nachdem unsere kaiserliche Majestät, Cadorian I, Behüter der Reiches vor Deyn Cador, die Führung Tasperins mit dem Segen der Kirche übernommen hat, schwor sich der Hochadel der Nation auf ihn ein. Allerdings gibt es niederträchtige Verräter welche sich nun selbst als Könige bezeichnen, ohne ihre Lehen von unserer Majestät, dem Kaiser selbst, zu erhalten.

Diese Verräter, das „Königreich“ Wyrz, das „Königreich“ Weidtland und, besonders schmerzlich, das angebliche „Königreich“ Kaledon werden nun von unserer ganzen, stolzen Nation auf das Schlimmste geächtet. Dieses Gesindel hielt es für angemessen, sich gegen die Kaiserweihe der Silvanischen Kirche höchstselbst zu stellen.
Auf dass Deyn Cador über sie richten möge!

Kunstschätze verloren gegangen
Beim Transport einiger Kunstwerke aus dem Kalifat al´Bastra in das Kaiserreich Sorrida ist ein Karren mit Gemälden des Künstlers Tischla al´Bakuhr in eine Schlucht gestürzt.
Ausnahmslos alle Gemälde sind zerstört worden, der Schaden beläuft sich auf eine, nach Angaben, unermessliche Summe. „Eine unvorstellbare Katastrophe!“, waren die einzigen Worte al´Bakhur´s zu uns, nachdem er zum Vorfall befragt wurde.

Mechanische Neuerung im Stardenbund!
Wird normalerweise nicht über Neuerungen außerhalb Leändriens berichtet, wurde nun aber im Stardenbund eine herausragende Mechanik geschaffen. Erstmals gelang es einem Technikus eine mechanische Hand anzufertigen, welche Kriegsinvaliden ein weitaus menschlicheres Ansehen beim Verlust der Gliedmaßen unterhalb des Oberarmes ermöglichen kann. Die Hand ist dabei in der Lage dazu, dank eingebauter Metalldrähte- und Federn jeden Finger bis auf den Daumen bei Bedienung mit der zweiten Hand in verschiedenen Positionen zu bringen. Es wird sich noch herausstellen, welche Verbreitung dieser Mechanismus finden wird, ist er doch aufwändig zu fertigen und teuer in der Anschaffung. Gewiss bleibt jedoch auch weiterhin sicher, dass eine solche Anfertigung niemals eine Hand aus Fleisch und Blut ersetzen kann.

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